Aeham Ahmad

Pianist

Der Trümmer-Pianist inspiriert mit einer ergreifenden Geschichte.

Aeham Ahmad wuchs als palästinensischer Flüchtling im syrischen Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus auf. Das Klavier ist seit seinem fünften Lebensjahr sein engster Verbündeter, 2011 schließt er sein Studium an der musikalischen Fakultät der Baath-Universität in Homs, Syrien ab. Während der Bürgerkrieg in Yarmouk wütete und das Leben von mehr als hunderttausend Menschen fordert, zieht Aeham mit seinem Klavier auf einem Anhänger durch die Straßen und spielt auf öffentlichen Plätzen für die Menschen.  

Als sein Klavier im April 2015 von Kämpfern des 'Islamischen Staates' zerstört wird, entscheidet er sich, das Land zu verlassen. Über die Balkanroute kommt er im September 2015 nach Deutschland, wo er seine Herzensmission weiter verfolgt: Er will die Hoffnung durch Musik zu den Menschen bringen.

2015 erhielt er in Bonn den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion. Erste Auftritte in Deutschland hatte er bei einem Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in München im Oktober 2015 sowie einem Benefizkonzert zugunsten der Bochumer Flüchtlingshilfe zusammen mit den Bochumer Symphonikern. Seitdem hat er viele Konzerte in ganz Europa und in Japan gespielt.

Zur Internationalen Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017 erschien außerdem seine Autobiografie Und die Vögel werden singen, das inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

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